Jules

Alter: 27 Beruf: Freie Illustratorin und Grafikdesignerin, Studentin (Graphic Design & Typography) Wohnort: Cambridge Geburtsort: Aachen

Warum hast du diesen Ort für dein Foto ausgewählt?

Museen sind für mich gleichermaßen sexistische und feministische Orte. In der Kunstgeschichte und in der Kunstbranche wird viel diskriminiert und nach wie vor herrscht noch ein Ungleichgewicht, was Gleichberechtigung angeht. Aber andererseits sind Museen für mich auch Orte, wo feministische Diskussionen und Vorträge stattfinden und es inspirierende Inhalte gibt. Hier bin ich auch oft auf Kunst von Frauen mit feministischen Botschaften gestoßen, die mich umgehauen haben und die ich ziemlich cool fand. So bin ich zum Beispiel auch vor ein paar Jahren zum ersten Mal auf die Guerrilla Girls gestoßen. Als wir in der Schule mit dem Kunst-Leistungskurs in Paris im Centre Pompidou waren, habe ich dort eine riesige Ausstellung von denen gesehen, die ich mega krass fand; das war eine Erleuchtung für mich. Danach hatte ich mir auch viele Bücher von denen bestellt. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, dass ich da gedacht habe: „Das ist genau der Content, den ich mir im Museum wünsche.“ Das Fitzwilliam Museum hier steht also eher symbolisch dafür. Das hier ist eher eine Illustration von Kunstgeschichte, die überwiegend männlich dominiert ist.

Was ist Feminismus für dich?

Feminismus bedeutet, dass alle Menschen die gleichen Chancen haben und unabhängig von ihrer Hautfarbe und Gender Identity nicht diskriminiert, angefeindet oder benachteiligt werden. Das ist für mich die Kerndefinition von Feminismus. Aber auch, dass Menschen Entscheidungen treffen und anhand dieser Entscheidungen nicht benachteiligt werden oder von oben herab behandelt werden, auch wenn es keine Konformentscheidungen sind: Dass ich als Frau die Möglichkeit habe, mich für meine Karriere und gegen Kinder zu entscheiden, aber genauso gut mich für eine Familie entscheide, Zuhause bleibe und Hausfrau bin, solange ich mich bewusst dazu entschieden habe. Das kann man auf viele Bereiche im Leben anwenden, ich denke da zum Beispiel an eine Frau beim „Women of the World Festival“, für die das Tragen von Stilettos die Unterdrückung der Frau symbolisieren soll. Ich denke, dass der Feminismus sich mittlerweile so weiterentwickelt hat, dass diese Frage gar nicht mehr im Raum stehen sollte. Wenn ich Stilettos tragen will, dann ist das meine eigene autonome Entscheidung, und wenn ich keine Stilettos tragen will, dann trag’ ich keine Stilettos. Ich glaube, dass jeder Mensch auf der Welt die Freiheit haben sollte, solche Entscheidungen für sich zu treffen. Und das bedeutet für mich Feminismus. Mir ist klar, dass ich hier in einer westlichen, privilegierten Welt lebe und dass es Frauen in anderen Ländern gibt, die gewisse Privilegien nicht haben. Kriegszustände, wo es keine Bildung gibt, wo es keine Verhütungsmethoden gibt, wo nicht genug aufgeklärt wird, wo Frauen gar keine Rechte haben. Und andere Gender Identities gar nicht gesehen werden.

Wie äußert sich dein Feminismus?

Ich bin keine Aktivistin, auch wenn ich in letzter Zeit gedacht habe, dass es an der Zeit wäre, politisch aktiver zu werden. Gerade im Hinblick darauf, wie sich die Politik im letzten Jahr entwickelt hat und wie viel Rechtspopulismus, Sexismus und Machismus offen in Führungspositionen und Politik gelebt wird. Bisher lebe ich meinen Feminismus eher im Alltag aus und versuche, reflektiert meine Entscheidungen zu treffen. Darüber nachzudenken, warum ich Dinge wie tue und zu versuchen, mich nicht verunsichern zu lassen, wenn etwas gerade nicht genderkonform ist. Ich erinnere mich zum Beispiel daran, dass ich in der Schule immer damit konfrontiert worden bin, dass Mädchen schlecht in Mathe sind. Und wenn man das sein ganzes Leben lang so eingeprügelt bekommt, dann denkt man das irgendwann auch. Dann akzeptiert man das und ist automatisch mit einer Einstellung in der Situation, die einem vieles verbaut. Ich versuche mittlerweile, Dinge anders anzugehen. Und auch selbstbewusster und weniger eingeschüchtert mit meiner Weiblichkeit in Situationen reinzugehen, die vielleicht mehr männerdominiert sind. Wenn ich zum Beispiel daran denke, wie ich meine ersten Freelance-Jobs bekommen habe und das Situationen waren, in denen man nur mit alten, weißen Männern in Anzügen zusammen war, die über sehr hohe Geldsummen sprachen, als wären das Smarties. Das ich versuche, mich da nicht unterbuttern zu lassen, nur weil ich vielleicht nicht ernst genommen werde, weil ich eine Frau bin, die gerne Kleider trägt und feminin ist. Ich versuche auch kein Geheimnis aus meinem Feminismus zu machen. Ich gehe da offen mit um, wenn ich merke, dass ich mit Menschen konfrontiert bin, die von diesem Begriff abgeschreckt sind, versuche ich, einen Dialog darüber zu führen und diesen Stereotyp von der prüden Erste-Welle-Feministin zu brechen. Im Grunde versuche ich das zu machen, was ich will. Und mir dabei wenig reinquatschen zu lassen. Und ich glaube, solange man dabei niemandem schadet, ist das auch gut. Jeder Mensch sollte die Freiheit haben, genau so sein Leben zu gestalten.

Wann hast du dich zum ersten Mal bewusst als Feministin gefühlt oder bezeichnet? Gab es einen Auslöser dafür?

Ich glaube, das allererste Mal, dass ich bewusst angefangen habe, mich mit der Thematik auseinanderzusetzen, war, als ich mit einer Freundin eine Girlgroup gegründet habe. Wir wurden von den Pipettes inspiriert, eine britische Band, die dieses 60s-Girlsgroup-Konzept übernommen und neu interpretiert hat. Ich fand das damals unfassbar cool, weil ich selber Musik gemacht habe und ich oft die britischen Indie-Bands gehört habe, aber das waren halt alles Männer. Das waren immer vier Typen in Lederjacken, die Gitarre gespielt haben und die Songs über Frauen geschrieben haben. Ich habe die Musik gerne gehört, aber erst, als dann plötzlich Musikerinnen wie die Pipettes aufgetaucht sind oder Kate Nash oder Miss Li aus Schweden, fühlte ich mich richtig darin bestärkt, dass Weiblichkeit einen Platz in der Musik hat. Ich habe mich dann auch mit der feministischen Punkbewegung RiotGrrrl auseinandergesetzt und da habe ich mich auch das erste Mal aktiv mit Feminismus beschäftigt.
Ungefähr zeitgleich habe ich auch die Guerilla Girls im Centre Pompidou aufgetan und weiß noch, wie inspirierend und bestärkend ich das alles fand. Ich habe dann versucht, viel über Feminismus generell rauszufinden und zu lesen. Irgendwann hatte ich dann diesen inneren Konflikt, dass ich Hemmungen hatte, diesen Begriff anzunehmen und mich selber als Feministin zu bezeichnen, weil ich sehr oft gemerkt habe, dass das Thema super polarisierend war und häufig unangenehme Diskussionen ausgelöst hat. Ich habe mich das auch nicht getraut, weil ich dachte, dass man super viel politisches Hintergrundwissen haben muss und ich das nicht habe. Dass ich zu 1000% von allem überzeugt sein muss und eine Fahne in die Luft halten muss und nonstop diese Fahne verteidigen muss. Tavi Gevinson hat mal in einem Vortrag gesagt: „Feminismus ist kein Regelbuch, sondern ein Dialog und ein Prozess.“ Ich finde, das hat es sehr schön auf den Punkt gebracht. Feminismus ist kein in Stein gemeißeltes Manifest, sondern ein Feld, dass sich ständig weiterentwickelt, in dem ständig diskutiert und Dialoge geführt werden und das versucht, Lösungen für Probleme zu finden, die wir im Alltag feststellen. Und nachdem ich das Thema Feminismus so betrachten konnte, konnte ich mich auch viel selbstbewusster eine Feministin nennen. Ich hatte nicht mehr das Gefühl, in eine Schublade gesteckt zu werden und mich selber einem Stereotyp zu unterwerfen, sondern ich konnte das Thema für mich selber definieren und meine Persönlichkeit auch im Hinblick dessen definieren.

Wie steht deine Familie zum Feminismus?

Ich habe nie aktiv mit meiner Familie über Feminismus gesprochen. Am ehesten aber mit meiner Schwester. Meine Schwester weiß auch, dass ich mich als Feministin bezeichne. Meine Schwester war immer meine Bezugsperson Nummer 1 bei Themen, die mit Weiblichkeit und sozialen Beziehungen zu tun hatten. Sie war die Person, an die ich mich am ehesten gewendet habe. Ob meine Schwester sich selber als Feministin bezeichnen würde, weiß ich aber nicht. Meine Familie kommt aus Polen und war eher konservativ, was bestimmte Sachen anging. Ich weiß zum Beispiel noch, als meine Mutter rausgefunden hat, dass ich rauche und mich davon abbringen wollte. Ihr Hauptargument, warum ich aufhören soll zu rauchen, war nicht, dass es mich umbringen kann, sondern dass es sich für Mädchen nicht gehört, zu rauchen. Was ich in dem Moment sehr unterhaltsam fand. Ich weiß, dass sie natürlich besorgt war, aber sie hat versucht, mit dieser Argumentation an mich heranzukommen und das hat nicht gezogen, weil ich das absolut nicht annehmen konnte.
Ich hab das Gefühl, im Moment beschäftigt sich mein Vater mehr mit dem Thema Feminismus. Das liegt auch daran, dass das durch die Abtreibungsdebatte im letzten Jahr in Polen auch in den Medien gerade mehr thematisiert wird. Ich habe das Gefühl, dass dadurch feministisches Gedankengut mehr wertgeschätzt wird, auch von meinem Vater. Und dadurch wie die Politik sich in den letzten zwei Jahren verändert hat, wird das Thema ernster genommen. Was ich sehr, sehr gut finde. Nichtsdestotrotz, der Begriff war nie ein richtiges Thema Zuhause. Trotzdem wurde ich als Kind nie in eine bestimmte Rolle gedrängt, ich wurde schon ermutigt, die Dinge zu tun, die ich tun wollte. Wir haben gleichermaßen mit Barbiepuppen gespielt wie mit Autos. Wir hatten eine Terminator-Puppe, wir haben mit Legos gespielt, wir hatten aber auch Ponys. In der Hinsicht sind meine Schwester und ich sehr unisex großgezogen worden.
Meine Familie in Polen ist schon sehr konservativ. Allerdings habe ich in dem Zweig der Familie eine Cousine, die mehrere Jahre älter ist als ich. Die ist als Teenager voll ausgerastet, die war schon immer anders, super extrovertiert, hat sich nie vorschreiben lassen, was sie zu tun und zu lassen hat. Mit 14 hat sie sich Rastazöpfe flechten lassen und damit fing das alles an. Seitdem hat sie angefangen darauf hinauszuarbeiten, Haarstylistin zu werden, hat ihr eigenes Studio aufgemacht, war viel in Hip-Hop-Subkulturen unterwegs. Sie verkörpert genau das Gegenteil von dem konservativen Bild meiner Familie in Polen. Oft auch ein sehr sexualisiertes Auftreten, sie geht super offen mit ihrer Weiblichkeit und mit ihrem Körper um, ist viel auf Tattoo-Conventions unterwegs. Und wenn man das im Vergleich sieht mit meiner Tante und meinem Onkel, die sehr zurückhaltend sind und sehr darauf bedacht, dass alles möglichst normal ist, ist das ein witziger Kontrast. Und ich glaube, das ist auch ganz gut, weil sie deren Weltbild dadurch in Frage stellt und sie vermutlich auch viel dazu beigetragen hat, dass die bestimmten Sachen gegenüber toleranter sind.

Fühlst du dich in deinem Alltag gleichberechtigt?

Ich glaube nicht, dass ich großartig benachteiligt bin. Mir ist klar, dass ich privilegiert bin. Ich bin ein Mitte 20-jähriges, weißes Mädchen, das eine akademische Ausbildung genossen hat. Klar, ich musste mir vieles hart erarbeiten, aber ich weiß, dass es Leute gibt, die auf jeden Fall mit mehr Diskriminierung konfrontiert sind als ich. Ich habe aber trotzdem oft Situationen gehabt, in denen ich mit Sexismus konfrontiert wurde. Eigentlich auch schon immer. Mir war schon immer klar, dass ich viel Arbeit in Dinge reinstecken muss, um mit Jungs mithalten zu können. Gerade in der Kunstakademie war das der Fall. Obwohl die Kunstakademie eigentlich auch ein Ort war, wo es überwiegend Mädchen gab. Also die Klassen bestanden aus 60% oder 70% Frauen, 40% oder 30% Männer. Aber wenn es um professionelle Kontexte ging, hatte ich oft das Gefühl, dass die Jungs aus den Kursen mehr im Mittelpunkt standen. Ich kann mich noch an bestimmte Figuren aus der Uni erinnern, wo ich ganz genau wusste, dass die für bestimmte Sachen engagiert wurden, weil die einfach ein großes Ego hatten, die sich von Anfang an dreist in den Vordergrund gestellt haben. Was nicht falsch ist, aber wo auf jeden Fall genug qualifizierte Mädels im Raum standen, die sich nicht getraut haben oder einfach nicht laut genug waren in dem Moment. Und deswegen dann an ein professionelles Projekt nicht weitergeleitet worden sind. Viele von uns Mädchen haben einfach nicht selbstbewusst genug auf die Kacke gehauen, was schade ist. Ich glaube, dass ich mittlerweile selbstbewusster bin, was mein Auftreten und meinen Umgang mit Feminismus im Alltag angeht. Dass ich für mich einstehen kann und weiß, wann ich aus Situationen zurücktreten soll oder wann ich besser eine Diskussion anzetteln sollte.


Sexismus begegnet mir – und ich glaube auch vielen Frauen in meinem Umfeld – regelmäßig. Aber genauso oft habe ich Support, Zustimmung und Zuspruch gehört und Ermutigungen und viel Unterstützung bekommen, in feministischen Kontexten aber auch im Privaten und Beruflichen. Ich glaube, dass jedem Diskriminierungen und Sexismus im Alltag begegnen, ob das jetzt häufiger passiert oder weniger häufig. Bei meinem ersten richtigen Auftrag nach meinem Bachelor war das auch der Fall. Das war für ein Start-Up-Unternehmen in Holland, das waren alles überwiegend Männer Mitte 50, es ging viel um Geld und ums Verkaufen. Ich habe für die als Grafikerin Präsentationen und Investmentdokumente vorbereitet. Der Chef, mit dem ich am meisten zu tun hatte, hat jedenfalls oft mein Aussehen kommentiert. Ich weiß nicht, ob der das tatsächlich sexistisch und böse gemeint hat, aber es waren auf jeden Fall sexistische Handlungen. Da musste ich mir immer wieder mal Kommentare anhören wie: „Oh, das ist ein schönes Kleid, das gefällt deinem Freund bestimmt auch!“ Das war einfach total unangebracht. Das hätte in dem Kontext gar kein Thema sein dürfen, es ging um eine professionelle Dienstleistung.
Wenn ich abends rausgehe, ist Sexismus auch regelmäßig ein Problem. Nicht, dass ich oft betatscht wurde, auch wenn das als Teenager in Clubs mal vorgekommen ist, dass dir einer an den Arsch gefasst hat, obwohl du das nicht wolltest. Wenn man abends in einer Bar sitzt, hatte ich in den letzten paar Wochen öfters die Situation, dass Männer auf mich zugekommen sind und erst mal ein Gespräch gesucht haben, dass dann aber relativ schnell in eine sehr sexuell-aggressive Richtung gedrängt wurde, die absolut nicht mehr okay war. Da gibt’s kein anderes Wort als sexuelle Belästigung für, da wurden einfach Grenzen überschritten. Und auch aggressiv reagiert, wenn man die zurückgewiesen hat. Dass dann gepöbelt wird oder man beleidigt wird, wenn man sagt, dass man das nicht möchte. Und das ist eine Form von Sexismus, die einem regelmäßig begegnet, wenn man abends das Haus verlässt und in eine Bar geht, was traurig ist. Ich gehe hier öfters abends raus als früher in Deutschland, aber generell würde ich sagen, dass mir das hier jetzt öfters passiert ist als in Deutschland. Aber genauso habe ich auch gegenteilig oft genug mit Leuten gesprochen, die sich ganz bewusst als Feministen bezeichnen und sich dieser Bewegung zugehörig fühlen, die keine Angst haben, diesen Begriff in den Mund zu nehmen. Es ist schön, wenn man weiß, dass man zwar auch viele Idioten trifft, aber es genauso viele Leute gibt, die einen da unterstützen und die gesunde Ansichten vertreten.

Wie nimmst du den Ruf des Feminismus in Großbritannien wahr?

Mir sind hier eher Leute begegnet, die den Begriff positiv nutzen, die sich selber Feministen nennen, die feministische Ansichten vertreten und keine Angst davor haben, die auch zu äußern. Sowohl Frauen als auch Männer. Ich habe das Gefühl, dass die Leute in Deutschland mehr Hemmungen haben, sich tatsächlich mit der Bewegung zu identifizieren und zu sagen: Ja, ich bin Feminist. Da wird noch stereotypischer mit dem Begriff umgegangen als hier. Andererseits bin ich hier natürlich überwiegend in studentischen und jungen Kreisen unterwegs, in denen auch viele alternative Lebensstile vertreten sind. Dadurch kann ich nur für ein kleines Spektrum an Leuten sprechen. Generell würde ich meine Peergroup in Deutschland als feministisch und emanzipiert beschreiben, ich weiß aber nicht genau, inwiefern sich tatsächlich alle mit dem Begriff Feminismus identifizieren und ob sie den auch im Alltag nutzen würden. Ich habe generell das Gefühl, dass das hier eher Thema ist als in Deutschland.

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